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Der Wasserbeschaffungsverband Obernwöhren hat im Rahmen seiner Mitgliederversammlung auf das Berichtsjahr 2025 zurückgeblickt und zugleich wichtige personelle Entscheidungen für die Zukunft getroffen. Verbandsvorsteher Wolfgang Haverland berichtete über die Entwicklungen und Herausforderungen des vergangenen Jahres sowie über die laufende Arbeit von Vorstand und Ausschuss.
Im Mittelpunkt der Verbandsarbeit stand die sichere Versorgung der angeschlossenen Haushalte mit Trinkwasser. Die Wasserabgabe lag im Jahr 2025 bei rund 75.000 Kubikmetern und damit leicht über dem Vorjahresniveau. Darüber hinaus beschäftigten sich Vorstand und Ausschuss mit verschiedenen organisatorischen und technischen Themen. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Zukunft des kleinen Hochbehälters am Wasserwerk. Untersuchungen haben gezeigt, dass hier in den kommenden Jahren erheblicher Investitionsbedarf besteht. Vorstand und Ausschuss werden sich daher weiterhin intensiv mit möglichen Lösungen zur langfristigen Sicherung der Wasserversorgung befassen.
Wolfgang Haverland betonte, dass die Arbeit des Wasserbeschaffungsverbandes heute auf mehreren Schultern ruht. Die anfallenden Verwaltungsaufgaben werden von verschiedenen ehrenamtlich tätigen Mitgliedern übernommen. Dirk Limberg verantwortet die Finanzverwaltung des Verbandes, während Andreas Boldt die Mitgliederverwaltung betreut. Weitere organisatorische Aufgaben werden von Mitgliedern aus Vorstand und Ausschuss wahrgenommen. Dadurch ist die Arbeit des Verbandes breiter aufgestellt und langfristig gesichert.
Im Berichtsjahr kam es zu mehreren personellen Veränderungen innerhalb der Verbandsorgane. Nachdem Hans-Heinrich Tadge sein Amt als stellvertretender Verbandsvorsteher niedergelegt hatte, wurden für den Ortsteil Hörkamp-Langenbruch personelle Anpassungen erforderlich. Marvin Zepp wurde in den Vorstand gewählt. Zudem erklärte sich Maximilian Hupe, der zuvor dem Verbandsausschuss angehörte, bereit, künftig ebenfalls im Vorstand mitzuwirken und dort Verantwortung für seinen Ortsteil zu übernehmen.
Darüber hinaus stellte Ralf Kirchhöfer sein Vorstandsmandat zur Verfügung, um künftig wieder im Verbandsausschuss mitzuwirken. Sein Vorstandssitz wurde durch Dirk Limberg übernommen, der zuvor bereits dem Verbandsausschuss angehörte.
Nach dem gesundheitlich bedingten Ausscheiden von Frank Kohlmeyer aus dem Vorstand erklärte sich Andreas Ahnefeld bereit, aus dem Verbandsausschuss in den Vorstand aufzurücken und dort Verantwortung zu übernehmen.
Durch diese Veränderungen wurden mehrere Sitze im Verbandsausschuss frei. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wählten die Mitglieder daher Ralf Kirchhöfer, Mirko Koch und Maximilian Höhnke einstimmig in den Ausschuss. Mit diesen Wahlen konnte die Vertretung der vom Wasserbeschaffungsverband versorgten Ortsteile innerhalb der Verbandsorgane weiterhin sichergestellt werden.
Verbandsvorsteher Wolfgang Haverland dankte den ausgeschiedenen und wechselnden Funktionsträgern für ihre geleistete Arbeit und ihr ehrenamtliches Engagement. Den neu gewählten Ausschussmitgliedern sowie den in den Vorstand nachgerückten Mitgliedern wünschte er viel Erfolg bei ihren zukünftigen Aufgaben.
Zum Abschluss der Versammlung wies Haverland darauf hin, dass dies seine letzte Mitgliederversammlung als Verbandsvorsteher gewesen sei. Seine Amtszeit endet turnusgemäß im März 2027. Bis dahin werde er die laufenden Projekte und anstehenden Entscheidungen gemeinsam mit Vorstand und Ausschuss weiter begleiten.
Gleichzeitig laufen bereits erste Gespräche über die künftige Besetzung der Funktionen des Verbandsvorstehers und seines Stellvertreters. Interessierte Mitglieder, die sich eine Mitarbeit in verantwortlicher Funktion vorstellen können, sind eingeladen, frühzeitig das Gespräch mit dem Vorstand zu suchen.
Der Wasserbeschaffungsverband Obernwöhren versorgt die Ortsteile Obernwöhren, Hörkamp-Langenbruch sowie Teile von Krebshagen und Reinsen zuverlässig mit Trinkwasser. Die Sicherung einer nachhaltigen, wirtschaftlichen und zukunftsfähigen Wasserversorgung bleibt dabei auch künftig die zentrale Aufgabe des Verbandes.
Informationsblatt 2024 "Vom Regen in die Dürre?"
Der Wasserbeschaffungsverband bittet um Ihre Mithilfe
Bei rund 25 km Leitungsnetz und 550 Hausanschlüssen treten immer wieder Rohrbrüche auf. Durch Messungen kann rechnerisch festgestellt werden, dass Undichtigkeiten in der Verteilungsanlage zu Wasserverlusten führen.
Wenn dieses Wasser nicht an die Oberfläche dringt, sondern im Erdreich versickert, ist die Undichtigkeit nur schwer und sehr kostenintensiv festzustellen.
Darum die Bitte des Verbandes, Abweichungen, wie feuchte Stellen, ungewöhnlich viel Wasser im Vorfluter (Graben) usw., umgehend dem Verband oder den Stadtwerken mitzuteilen.
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